Inspiration Kuks

Fotografie und Zeichnungen von Matthias Jackisch

Eine Ausstellung im Rahmen der 24. Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2022




30. September 2022 bis 15. November 2022

Vernissage 30. September 2022, 20 Uhr


Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie nEUROPA,


bereits 2018 konnten in der Galerie nEUROPA Werke von Matthias Jackisch als Teil der Gruppe Meier gezeigt werden. Im Rahmen der 24. Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2022 präsentiert die Galerie ab Ende September nun, kuratiert von Jan Oelker, böhmische Positionen des Künstlers.


„Das Barock will diesen Streit gegen die Freiheit der Form“ schrieb einst der Kunstkritiker Wilhelm Hausenstein, dessen Betrachtungen zum Wesen des Barocks der Bildhauer Matthias Jackisch in seinem Buch „Hausen im Stein“ in Bezug zu den Skulpturen Matthias Bernhard Brauns brachte. Der in Tirol geborene Braun schuf zwischen 1713 und 1720 im ostböhmischen Kuks am Schloss des Grafen Franz Anton von Spork mit zahlreichen Figurengruppen und einem Skulpturenpark im Wald sein Opus Magnum und avancierte dadurch zu einem der bedeutendsten Bildhauer des böhmischen Barocks.


Der aus der Oberlausitz stammende Bildhauer und Zeichner Matthias Jackisch, der sein Handwerk in der Barockstadt Dresden erlernte, lies sich drei Jahrhunderte später von Brauns Werk inspirieren. Jackisch, der die „Freiheit der Form“ nicht scheut, nimmt in seinen Zeichnungen den barocken Schwung der Braunschen Skulpturen auf und führt im Zusammenspiel mit seinen in Kuks aufgenommenen Fotografien ein Zwiegespräch mit seinem Kollegen und Namensvetter über Jahrhunderte und Landesgrenzen hinweg.

30. September 2022 bis 15. November 2022

Vernissage 30. September 2022, 20 Uhr


Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie nEUROPA,


bereits 2018 konnten in der Galerie nEUROPA Werke von Matthias Jackisch als Teil der Gruppe Meier gezeigt werden. Im Rahmen der 24. Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2022 präsentiert die Galerie ab Ende September nun, kuratiert von Jan Oelker, böhmische Positionen des Künstlers.


„Das Barock will diesen Streit gegen die Freiheit der Form“ schrieb einst der Kunstkritiker Wilhelm Hausenstein, dessen Betrachtungen zum Wesen des Barocks der Bildhauer Matthias Jackisch in seinem Buch „Hausen im Stein“ in Bezug zu den Skulpturen Matthias Bernhard Brauns brachte. Der in Tirol geborene Braun schuf zwischen 1713 und 1720 im ostböhmischen Kuks am Schloss des Grafen Franz Anton von Spork mit zahlreichen Figurengruppen und einem Skulpturenpark im Wald sein Opus Magnum und avancierte dadurch zu einem der bedeutendsten Bildhauer des böhmischen Barocks.


Der aus der Oberlausitz stammende Bildhauer und Zeichner Matthias Jackisch, der sein Handwerk in der Barockstadt Dresden erlernte, lies sich drei Jahrhunderte später von Brauns Werk inspirieren. Jackisch, der die „Freiheit der Form“ nicht scheut, nimmt in seinen Zeichnungen den barocken Schwung der Braunschen Skulpturen auf und führt im Zusammenspiel mit seinen in Kuks aufgenommenen Fotografien ein Zwiegespräch mit seinem Kollegen und Namensvetter über Jahrhunderte und Landesgrenzen hinweg.

da/to